Ostim Paste

 

 

 

Schnell
Frühe Revaskularisierung und schnelle Knochenneubildung innerhalb weniger Monate

Kompatibel
Ostim ist frei von biologischen Substanzen (tierisch oder menschlich) und enthält keinerlei Konservierungsstoffe.

Sicher
Nanokristallines, phasenreines Hydroxylapatit, hervorragend verträglich

Einfach
Formschlüssige Applikation der Matrix mittels Spritze, „ready to use"

Auch unter vorhandene Stützsysteme, z. B. Mash, schnell applizierbar!

 
Nanokristalle mit Megawirkung

Ostim ist ein vollsynthetisches, nanopartikuläres, phasenreines Hydroxylapatit. Damit entspricht es in seiner chemischen Zusammensetzung und seiner kristallinen Struktur der Kalziumphosphat-komponente des natürlichen Knochens. Es liegt in Form einer wässrigen Paste vor und findet seinen Einsatz als Knochenersatzmaterial in der Auffüllung oder Rekonstruktion von Knochendefekten in der MKG-Chirurgie.

Ostim beschleunigt die Proliferationsrate von knochenbildenden Zellen und stimuliert die Knochenheilung.

In ausgedehnten toxikologischen Studien und Biokompatibilitätsuntersuchungen erwies sich Ostim als sehr gut verträglich.

Ostim verfügt im Vergleich zu Hydroxylapatitkeramiken (gesinterte Materialien) über ein deutlich größeres Löslichkeitspotential, welches aber nach der Implantation nicht zu einer Erhöhung des Kalziumspiegels im Serum führt.

 
Die Innovation

Die Konsistenz:
Ostim ist der erste vollsynthetische phasenreine Hydroxylapatit, der als Paste angeboten wird.
Kleinste, in Wasser suspendierte HA-Nanokristalle machen das Material plastisch und leicht zu verarbeiten. Ostim härtet in situ nicht aus.

Die Resorbierbarkeit:
Ostim wird vollständig abgebaut und resorbiert. Nanokristalle verleihen Ostim eine sehr große spezifische Oberfläche und bieten eine ideale Matrix zur Besiedelung mit Zellen.

Die Wirkung auf die Knochenheilung:
Ostim stimuliert die Knochenheilung durch eine frühzeitige Revaskularisierung mit unmittelbarer Einwanderung von Osteoblastenvorläuferzellen.

Das Remodeling-Verhalten:
Ostim wird im Verlauf des Heilungsprozesses phagozytiert, vollständig knöchern durchbaut und durch körpereigenen Knochen ersetzt.

Die Anwendung:
Die Anwendung von Ostim ist denkbar einfach, die Paste wird aus der Spritze direkt und formschlüssig in den Defekt eingefüllt, ein zeitaufwendiges Mischen von Komponenten mit Patientenblut oder das Anpassen an Defektgröße und -form entfällt.

Die Matrix:
Ostim stellt eine ideale Matrix für Wachstumsfaktoren dar.

Ostim ist ideal für die Anwendungsbereiche, in denen eine Resorption der implantierten Matrix und deren Ersatz durch neugebildetes Knochengewebe erwünscht ist.

 
Die Anwendungsgebiete

  • Auffüllung von intraoralen Knochendefekten, wie sie nach Zystektomien, Wurzelspitzenresektionen oder Extraktionen entstehen
  • Augmentationen im Bereich der Alveolarfortsätze und der Kieferhöhle
  • Auffüllung parodontaler Defekte
  • Ostim ist zum lokalen Verbleib im Knochengewebe bis zu seiner Resorption vorgesehen.

 
Handhabung und Anwendungsformen

Ostim wird steril aus einer gebrauchsfertigen Spritze direkt in den Knochendefekt formschlüssig eingefüllt. Zeitaufwendiges Mischen von Komponenten mit Patientenblut oder Anpassen an die Defektform gehören der Vergangenheit an.

Im Gegenteil: Ostim nimmt bei der Applikation in die Wunde die notwendige Menge Blut auf. Es färbt sich dann rötlich.

Aufgrund seiner hohen Viskosität ist Ostim volumenstabil: es verbleibt problemlos im Defekt und wird nicht durch Blut ausgeschwemmt.
Ostim behält seine pastöse Konsistenz und bleibt daher dauerhaft modellierbar.

Bei instabilen Knochendefekten sollte Ostim in Verbindung mit einer ausreichenden Fixierung bzw. Stabilisierung angewandt werden.

 
Die Resorption von Ostim

Da Ostim nicht gesintert ist, ist es sehr gut löslich. Je nach Resorptionsort wird es innerhalb weniger Monate resorbiert. Eine Rolle spielt dabei auch die Schnelligkeit der Vaskularisierung.

Die im Ost im vorliegenden Nanokristalle können von phagozytierenden Zellen sehr gut aufgenommen und abgebaut werden. Im Tierversuch findet man in mit Ostim aufgefüllten Defekten nach kurzer Zeit Makrophagen und Kollagen synthetisierende Osteoblasten in enger Nachbarschaft.

Eine Einsprossung von Zellen erfolgt nur, wenn das Implantat Kontakt zum vitalen Knochenlager hat. Deshalb ist auf eine vollständige Defektauffüllung zu achten.

          

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