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Ostim ist ein vollsynthetisches, nanopartikuläres, phasenreines Hydroxylapatit. Damit entspricht es in seiner chemischen Zusammensetzung und seiner kristallinen Struktur der Kalziumphosphat-komponente des natürlichen Knochens. Es liegt in Form einer wässrigen Paste vor und findet seinen Einsatz als Knochenersatzmaterial in der Auffüllung oder Rekonstruktion von Knochendefekten in der MKG-Chirurgie. Ostim beschleunigt die Proliferationsrate von knochenbildenden Zellen und stimuliert die Knochenheilung. In ausgedehnten toxikologischen Studien und Biokompatibilitätsuntersuchungen erwies sich Ostim als sehr gut verträglich. Ostim verfügt im Vergleich zu Hydroxylapatitkeramiken (gesinterte Materialien) über ein deutlich größeres Löslichkeitspotential, welches aber nach der Implantation nicht zu einer Erhöhung des Kalziumspiegels im Serum führt. Die Konsistenz: Die Resorbierbarkeit: Die Wirkung auf die Knochenheilung: Das Remodeling-Verhalten: Die Anwendung: Die Matrix: Ostim ist ideal für die Anwendungsbereiche, in denen eine Resorption der implantierten Matrix und deren Ersatz durch neugebildetes Knochengewebe erwünscht ist.
Im Gegenteil: Ostim nimmt bei der Applikation in die Wunde die notwendige Menge Blut auf. Es färbt sich dann rötlich. Aufgrund seiner hohen Viskosität ist Ostim volumenstabil: es verbleibt problemlos im Defekt und wird nicht durch Blut ausgeschwemmt. Bei instabilen Knochendefekten sollte Ostim in Verbindung mit einer ausreichenden Fixierung bzw. Stabilisierung angewandt werden. Da Ostim nicht gesintert ist, ist es sehr gut löslich. Je nach Resorptionsort wird es innerhalb weniger Monate resorbiert. Eine Rolle spielt dabei auch die Schnelligkeit der Vaskularisierung. Die im Ost im vorliegenden Nanokristalle können von phagozytierenden Zellen sehr gut aufgenommen und abgebaut werden. Im Tierversuch findet man in mit Ostim aufgefüllten Defekten nach kurzer Zeit Makrophagen und Kollagen synthetisierende Osteoblasten in enger Nachbarschaft. Eine Einsprossung von Zellen erfolgt nur, wenn das Implantat Kontakt zum vitalen Knochenlager hat. Deshalb ist auf eine vollständige Defektauffüllung zu achten.
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